• Redaktion

Filmkritik: 10 Dinge, die ich an dir hasse

Der US-amerikanische Film „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ von Gil Junger aus dem Jahr 1999 wurde in Tacoma, Washington gedreht und basiert auf William Shakespeares Theaterstück „Der Widerspenstigen Zähmung“. Der Film wurde als eine moderne Fassung des Theaterstücks gedreht. Die jungen Schauspieler wirken mit ihrer Rolle sehr vertraut und lebendig. Liebe, Vertrauen und Geheimnisse - all das gehört zum Film.

Bianca Stratford ist das beliebteste Mädchen an ihrer Highschool und jeder hätte gerne ein Date mit ihr. Auch der Schüler Cameron hofft auf solches. Doch ihr Vater erlaubt es Bianca nur, wenn ihre ältere Schwester Kate ebenfalls eine Verabredung hat und mitkommt. Um das Herz der Jüngeren zu erobern, engagiert ein Schüler namens Joe den rebellischen Patrick, der gegen Bezahlung mit Kate ausgehen soll.

Wird aus Patrick und Kate ein tatsächliches Liebespaar? Oder zerbrechen ihre zarten Gefühle an Patricks Betrug?

Auf mich wirkt die Story spannend und romantisch, aber auch manchmal dramatisch. Zwar gibt es viele Rollen, jedoch behält man immer den Überblick.

Patrick Verona (Heath Ledger) ist rebellisch und leichtsinnig. Durch seinen Charakter erfährt man, dass er nicht unbedingt zu den anderen Schülern gehören möchte. Meiner Meinung nach ist er in seinem Inneren sehr sensibel. Insgesamt überzeugt mich seine Lebendigkeit.

Eine weitere wichtige Rolle ist Katarina Stratford (Julia Tiles). Sie ist als witzig und wortgewandt zu sehen, ist gesprächig und sagt immer ihre Meinung, egal was die Leute dazu denken. Sie hat ebenfalls eine rebellische Persönlichkeit, aber auch ein sehr süßes und sensibles Herz. Meiner Meinung nach ist sie lebhaft, was mir sehr gefällt.

Die Musik des Films variiert stark. Sie ist den Szenen sehr gut angepasst. Beispielsweise ist sie sehr energiegeladen, als Cameron alle Schüler seiner Highschool einlädt. Romantisch ist sie, als sich Kate und Patrick näher kommen und stimmungsvoll, als alle auf dem Abschlussball tanzen. Die Musik wurde von George Clinton, Ralph Sall, Richard Gibbs und Janet English ausgewählt.

Die Kostüme der Schauspieler sind authentisch und wirken gut getroffen. Da der Film in den 1990ern spielt, gefallen mir die Outfits der Schauspieler äußerst gut.

Insgesamt gefällt mir der Film sehr, da er humorvoll, romantisch und realistisch verläuft. Dieser Film ist eine Empfehlung meinerseits an Leute, die amerikanische Filme mögen!


Louise H. (WPU Journalismus 2021/22)





2 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Springen, Schmettern, Pritschen – Verbindet ihr Volleyball auch mit Schmerz am Handgelenk und denkt, es sei langweilig? Das Hollywooddrama „Miracle Season – Ihr größter Sieg“ wird euch das Gegenteil b

Kunststilrichtungen. Heute werde ich über die verschiedenen Stilrichtungen der Kunst reden! Hier sind einige Kunstrichtungen, die zwar nicht alle repräsentieren, doch gebe ich euch hier einen guten Üb