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  • Redaktion

Interview mit Herrn Mardink

In diesem Interview haben wir uns mit Herrn Mardink über seine neue Funktion als Qualitätsbeauftragten, sein Engagement für die Ganztagsschule, sowie den Schulmanager unterhalten.


Kyana: ,,Sie haben am Anfang des Schuljahres ein neues Amt angetreten. Wie kam es dazu, dass Sie Qualitätsbeauftragter geworden sind?” Hr. Mardink: ,,Es kam dazu, dass ich mich im letzten Schuljahr mehr für Schulentwicklungsprozesse interessiert habe. Ich arbeitete auch viel bei der Entwicklung des Lernraums Berlin mit, wo ich in verschiedenen Gruppen gearbeitet habe und eventuell aufmerksam auf die Ausschreibung für diese Stelle wurde, woraufhin ich mich bewarb.”


Kyana: ,,War die Position als Qualitätsbeauftragter vor Ihnen bereits vergeben? Wenn ja, von wem und weshalb hat diese Person ihre Stelle aufgegeben?”

Hr. Mardink: ,,Vor mir hatte diese Stelle noch nicht an unserer Schule existiert.”


Kyana: ,,Was sind Ihre Aufgaben als Qualitätsbeauftragter?

Hr. Mardink: ,,Im Zentrum von Qualitätsentwicklung steht die Frage, wie man den Bildungserfolg von Schüler*innen verbessern kann. Dafür werden Abiturergebnisse, Zeugnisse und andere Lernergebnisse verglichen und ausgewertet.”

Eva: ,,Haben Sie nun, da Sie Qualitätsbeauftragter sind, vor, sich mehr in die GSV einzubringen?”

Hr. Mardink: ,,Verbundene Arbeit mit der GSV gehört natürlich dazu, allerdings wählen die Lehrkräfte immer einen eigenen Vertreter, welcher in dem Feld stärker aktiv ist. Die GSV wird immer eine Rolle spielen, dennoch werde ich nicht an jeder Sitzung teilnehmen.”

Nina: ,,Wenn man sich für zukünftige Projekte interessiert, hat man gemerkt, dass sie sich sehr für eine Ganztagsschule engagieren. Worum geht es dabei?”

Hr. Mardink: ,,Zusammen mit Frau Völker-Klatte bemühen wir uns, dass sich alle Schüler*innen wohl fühlen und dass wir alle Anforderungen an die Schule auf vielfältige Weise erfüllen. Dazu haben wir uns das System der offenen Ganztagsschule herausgesucht. Wir finden es interessant, weil wir dadurch mehr Angebote haben, die wir den Schüler*innen unterbreiten können. Wir wollen Herausforderungen für diejenigen erschaffen, die mehr wollen, aber auch für diejenigen, die mehr brauchen. Dies z.B. mit Förderangeboten oder Lernhilfen.”

Nina: ,,Was wären die Bedingungen einer offenen Ganztagsschule?”

Hr. Mardink: ,,Die große Bedingung ist, dass die gesamte Schulgemeinschaft dahinter steht und das möchte. Viele Lehrer*innen und Schüler*innen wollen auch, dass es ein warmes Mittagessen gibt. Es steht auch in Frage, ob man so etwas wie einen Ort organisiert, an welchem sich die Schüler*innen aufhalten könnten. Ein anderes unserer Ziele ist, dass die Schüler*innen leichter und lieber lernen.”

Nina: ,,Gibt es auch Nachteile?”

Hr. Mardink: ,,Nicht viele. Am ehesten könnte es ein Nachteil sein, dass die Schüler*innen mit den externen Dozenten auskommen müssten, z.B. mit Großeltern, Lehrern anderer Schulen, etc., da das Ganze ja freiwillig ist. Ehrlich gesagt, sehe ich dort einen Vorteil, weil diejenigen die nicht hingehen möchten, nicht müssen. Ein weiterer Vorteil ist es, dass die Sozialpädagogik mehr Unterstützung bekommen würde, denn mit der Einführung der offenen Ganztagsschule, würde uns auch mehr sozialpädagogisches Personal beistehen.”

Elisabeth: ,,Nun etwas zu dem neuen Online-Tool: Haben Sie etwas zu dem Schulmanager beigetragen?” Hr. Mardink: ,,Ja, ich habe bei der Einführung getestet, ob er für unsere Schule geeignet ist. Doch bei der konkreten Einrichtung habe ich nicht geholfen.”

Elisabeth: ,,Und bevorzugen Sie den Stundenplan in dem Schulmanager oder den auf der Homepage?” Hr. Mardink: ,,Ich bin davon überzeugt, dass der Stundenplan des Schulmanagers sehr gut ist, da es den anderen auf der Homepage ja gar nicht mehr gibt.”

Elisabeth: ,,Vielen Dank für das Interview, Herr Mardink!” Hr. Mardink: ,,Sehr gerne.”


Eva, Nina, Elisabeth, Kyana, Deutsch-WPU


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