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"Netflix und Chillen" auf dem Schulhof - die Handyinsel


Viele von euch werden wahrscheinlich – genau wie wir - ihren alten Klassenraum vermissen. Man hatte da einfach so seinen persönlichen Platz. Man konnte sich dort zum Beispiel in den kleinen Pausen aufhalten und man konnte seine Sachen dort lassen. Das alles geht nun nicht mehr. Doch die neuen Systeme wären einen eigenen Artikel wert.

In unserem Artikel –wie schon in der Überschrift zu lesen- soll es aber um einen neuen „Chill Ort“ gehen.: Die Handy-Insel. Ob nun zum Videospiele-Spielen, Chatten, zum Musikhören oder, wie viele es machen, einfach nur zum Abhängen: Irgendwie war doch jeder mindestens einmal dort. Und viele sind es auch immer noch. Gerade jetzt, wo wir keine eigenen Klassenräume mehr haben und die Aufenthaltsräume vergessen wirken, brauchen wir doch wenigstens Bänke auf unserem Hof, oder?! Ich meine, die Tischtennisplatten sind ja auch bequem und so weiter und wir haben auch unter dem Vordach Bänke aber auf dem Rest des Geländes... NICHTS!

Bei diesem Gedanken war es doch naheliegend, auf der Handy-Insel , wo sich - außer in der Cafeteria und dem Foyer - ein Großteil der Schüler aufhält, Bänke zu bauen. Und genau das ist jetzt passiert! Im Februar dieses Jahres (2018) entwarf die jetzige 9c Modelle aus Stöcken und Holzbausteinen.

Was einmal nicht gerade professionell klingt, wurde dann zusammen mit dem Holzbau-Künstler, Christoph Gramberg, in die Tat umgesetzt. Im Zeitraum vom 18.9.18 bis zum 28.9.2018 wurde geschliffen, gesägt, gestrichen und Löcher gegraben. Da ich selbst viel geholfen habe, kann ich sehr gut beurteilen, dass vor allem das Löchergraben harte Knochenarbeit und aufgrund des festen Bodens fast unmöglich war. So entstanden im Rahmen des Projekts: „Grün macht Schule“ - welches ein Projekt des Berliner Senats ist - sieben moderne Holzbänke, die nun unsere Handyinsel schmücken und unser Gesäß im Winter vor den kalten harten Steinen bewahren.


Artikel von Sören Zett

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