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Projekttage: Stereotypen in Märchen – mit Vorurteilen aufräumen

In dem Projekt „Stereotypen in Märchen – mit Vorurteilen aufräumen“, beschäftigen sich die SchülerInnen mit alten Märchen und untersuchen sie auf Stereotype, um die Märchen dann zu verändern. Danach sollen sie ihre eignen Versionen gestalterisch umsetzen. Dieses Projekt wird von Frau Bielenberg geleitet und wurde auch von ihr organisiert. Es dürfen nur Fünft- oder Sechstklässler daran teilnehmen. In dem folgendem Interview haben wir zwei Schüler, der fünften und sechsten Klasse, interviewt. 

 

 

Interview mit Ben (6a) und Noah (5b), über das Projekt „Stereotypen in Märchen –

mit Vorureilen aufräumen“:

 

 

SZ: Wieso habt ihr dieses Projekt gewählt?

 

B - Mir wurde das Projekt zugeteilt!

 

N - Mir wurde dieses Projekt auch zugeteilt, und ich wollte eigentlich in ein anderes Projekt.

 

SZ: Lest ihr gerne in eurer Freizeit?

 

B - Ich lese nicht viele Bücher in meiner Freizeit und wenn ich lese, dann „Greg`s Tagebuch.

 

N - Nein, ich lese auch nicht viel in meiner Freizeit.

 

SZ: Habt ihr früher Märchen gelesen/vorgelesen bekommen?

 

N und B - Ja, meine Mutter hat mir früher Märchen vorgelesen.

 

SZ: Gefällt euch das Projekt bis jetzt? Wenn ja, wieso?

 

B - Ich hatte es mir eigentlich langweiliger vorgestellt, aber es ist interessant, weil wir unser eigenes Märchen erfinden können!

 

N - Ich hatte es mir anders vorgestellt, aber mittlerweile bereitet es mir sehr viel Freude, denn das basteln und schreiben, macht viel Spaß!

 

SZ:  Was dachtest du ursprünglich, was in diesem Projekt passieren würde?

 

B: Ich dachte, dass wir beieinandersitzen und uns gegenseitig Märchen vorlesen oder sie selbst lesen. Aber dies ist nicht so, denn wie erwähnt, können wir unsere eigenen entwerfen.

 

N: Ich habe mir auch vorgestellt, dass wir in einem Sitzkreis sitzen und uns Märchen vorlesen, das war aber nicht der Fall! Jetzt macht es mir sehr viel Spaß!“

 

 

 

 

 

 

 

Und auch die Leiterin Frau Bielenberg hat uns einige Fragen beantwortet:

 

 

SZ: Was hat Sie dazu inspiriert, das Projekt zu leiten?

 

Frau B.: Ich wollte etwas machen, wo man am Ende ein Ergebnis hat und deswegen

dachte ich, dass es eine schöne Idee wäre, wenn die Schüler etwas produzieren.

Außerdem wollte ich etwas für die jüngeren machen, zu dem Thema Anti-Diskriminierung.

Dann kam es mit dem Märchen zusammen, weil es dort klare Rollenbilder gibt.“

 

SZ: Welche Märchen haben Sie bis jetzt schon besprochen?

 

Frau B. - Wir haben keinen konkreten Text besprochen. Wir haben uns stattdessen gefragt, in welchen Märchen welche Figuren auftauchen. Diese haben wir dann herausgenommen und ihnen Eigenschaften zugeordnet.

 

SZ: Ben, Noah und Frau Bielenberg, wir danken euch und Ihnen für die Gespräche.

 

 

Marie und Monika, 10e




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