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Die Entwicklung der Frauenrechte

Heutzutage darf jede Frau politisch mitbestimmen sowie arbeiten, aber das war nicht immer so. Wie hat das eigentlich alles angefangen und wie hat es sich entwickelt?

Nach der deutschen Reichsgründung 1876 veröffentlichte die Autorin Hedwig Dohm ein Buch, indem Sie schreibt, dass auch Frauen ihre Stimmrechte abgeben dürfen sollten. Ihr Werk wurde von vielen Seiten debattiert.

Ab 1902 versuchten Frauen sich zu organisieren und gründeten Verbände. Mit verschiedenen Mitteln wie z.B. Demonstrationen und Veröffentlichungen in Zeitungen, versuchten sie, das Volk darauf aufmerksam zu machen.

Ab 1908 konnten sich auch Frauen politisch engagieren und Mitglieder einer Partei werden. Mit diesem neuen Gesetz erlebten die Verbände einen großen Mitglieder-Zuwachs. Es wurde immer mehr Druck auf die Regierung ausgeübt. In den ersten Monaten des ersten Weltkrieges hörten die Frauen nicht auf für ihren Teil an der Macht zu kämpfen. Sie engagierten sich weiterhin.

Im Jahr 1919 war es nun soweit. Frauen durften auch ihre Stimme zu nationalen Wahlen abgeben.

1949 wurde ein Artikel des Grundgesetzes erlassen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Aber im Arbeitsleben herrschte noch lange keine Gleichberechtigung. Dennoch gewannen Frauen im Laufe der Zeit mehr und mehr Rechte

Eine wichtige Entscheidung fiel in den 1970er Jahren. Von dann an durften auch Frauen nach einer Scheidung das Sorgerecht für ihre Kinder erhalten, was vorher den Männern vorbehalten war.

Nach 1980 wurden weitere Gesetze für Frauenrechte erlassen. Der Arbeitgeber darf z.B. nun keinen wegen seines Geschlechts benachteiligen. Das zweite Gleichbehandlungsgesetz von 1994 zielt darauf ab, die Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Sie dürfen dort weder diskriminiert noch sexuell belästigt werden.

Seit 2006 darf keiner wegen seiner Religion, Hautfarbe, Herkunft, Weltanschauung, Behinderung, des Alters, der sexuellen Identität oder des Geschlechts diskriminiert werden. Trotz der gesetzlichen Bestimmungen zeigen sich aber einige weiterhing Defizite und Lohnlücken in der Gesellschaft, wie z.B. in Bezug auf Führungspositionen, wo es für Frauen schwieriger ist, Karriere zu machen.

 

Quellen:

 

Yade, WPU-Journalismus




(Dieses Bild wurde mithilfe von KI generiert)

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